Kiriloff

Kiriloff

Lange, instrumentale, repetitive Passagen. Plötzliche Eruptionen mit voll aufgedrehtem Overdrive. In wenigen , ausgewählten Momenten musste ich an das denken was in den 90igern „Hamburger Schule“ hieß. 
In der Instrumentierung kommt das Quartett aus Berlin eher traditionell daher, lebt sich jedoch bei den Songtiteln so richtig aus. Freut euch auf „Prima Einkaufs-Park“, „Nilpferd“, „95 km/h“, oder „Maßstab der Erträglichkeit“. Die Setlist nur zu lesen sollte bereits ein echtes Vergnügen sein.

Smohle

Smohle

Noch ein Duo .
Noch eine ungewöhnliche Besetzung.
Zu einem Schlagzeug spielenden Sänger, der auch noch eine Gitarre umhängen hat, gesellt sich ein Bassist mit Gesangsparts und Exkursionen zum Schlagzeug.
Geboten wird eine Mixtur aus Grunge, Punk und Noise. Kyuss, Nirvana und Queens Of The Stone Age sind als Referezpunkte zulässig. Auf die Bühnenumsetzung dürfen wir alle sehr gespannt sein.

Psychrolutes

Psychrolutes

Vor vier Jahren aus der Asche der Band Paranoia emporgestiegen, spielt dieses Quartett aus Frankfurt/Oder Tiefseepunk (das liegt daran, das die Oder erst in den letzten Jahren so versandet ist – davor war sie quasi der Mariannengraben der europäischen Flüsse). Gradlinig, eher dem 4/4-Takt verhaftet, wobei Ausflüge in den Offbeat Bereich durchaus vorkommen. Es wird gemunkelt, dass hin und wieder sogar eine Akustikgitarre zum Einsatz kommt. Lasst euch das Hirn durchpusten und nehmt aus den Texten was mit zum Nachdenken in den Schlafsack.

Freddy Fischer and his Cosmic Rocktime Band

Freddy Fischer and his Cosmic Rocktime Band

Ein Name, der sich anhört als sei er während einer durchzechten Nacht erdacht worden und gleichzeitig Bilder aus alten Zeiten evoziert. Zumindest letzteres ist nicht ganz verkehrt . Analoge Synthesizer Sounds und warme Orgelklänge fließen wie Honig aus wattierten Lautsprechern. Entspannte Funk Gitarren und ein Schlagzeug dass die Füße zum zucken bringt, runden das Bild ab. Wir haben hier Philly Soul, Disco und Funk. Ja liebe Leute, die Sonnenbühne ist dieses Jahr ausgesprochen tanzbar. 

Nichtseattle

Bitch‘n‘Monk

Bitch’n’Monk

Gelegentlich hört es sich so an, als wäre Kate Bush eine gute Freundin oder zumindest eine Nachbarin und auch Sinead O’Connor hat schon mal durchs Fenster rein geschaut. Die Musik ist schwer zu greifen, ein britisches Skurrilitäten Kabinett mit Loopstation und Fender trifft auf traditionelle kolumbianische Töne, die Flöte übernimmt manchmal die solistische Arbeit die in einer normalen Rockband die Gitarre spielen würde. Eine weitere Band für unser Poesiealbum der ungewöhnlichen Besetzungen. Unbedingt ansehen.

Sonoras Mil

Sonoras Mil

So ungefähr einmal pro Saison flattert uns ein Pressetext ins Haus, der tatsächlich den Nagel auf den Kopf trifft und den wir ohne schlechtes Gewissen an euch weiter reichen können. Für dieses Jahr sind wir bereits fündig geworden.
Here we go:

Tropical – Experimental Pop with a lot of groove!

Letzte Anmerkungen unsererseits: fünfköpfiges Ensemble aus Bogota, Kolumbien. Ein Muss für alle mit einer Affinität zum Tanzboden.

Makroplastik

Makroplastik

Schlagwerk und Synthesizer.

Polyglotte Polyrhythmen. Freilaufende Fader. Erstaunliche Effekte Stoische Störgeräusche. Elektronische Eleganz. Fieses Fiepen. Transzendentale Tanzmusik. Bewusstseinserweiternde Beats. Nachhaltiger Noise. Choreographiertes Chaos. Galoppierender Groove.

Krypto Kosmetik

Seit 8 Jahren auf sämtlichen Bühnen des Landes unterwegs, kommen Krypto Kosmetik mit ihrem neuen, wirklich sehr hörenswertem Album bei uns vorbei.

Auf einer soliden Grundlage bestehend aus Singer-Songwriter Vergangenheit, spielen sie mittlerweile nicht einen, sondern alle anderen Stile. Neues Lied, neues Genre. Funkgitarren, Klimperklavier, Honkytonkpiano, Fuzzgitarren, Hiphop Beats, sehnsüchtig raspelnder Gesang, balladeskes und Rap. Textlich werden alle Großen Themen der heutigen Zeit abgearbeitet (der Stress beim Einkaufen, Herzensangelegenheiten).

The Love Buckets

Triggerkid & the ending Man

Jugoslawia