POD ZŁOTYM RUMAKIEM 2011

MOON
(Blues Psychedelic Rock / Calau)

Gitarre, Schlagzeug, Gesang – mehr brauchen wir nicht!’ sagten sich die beiden Jungs von MOON und eifern seitdem Jimi Hendrix, Muddy Waters und Led Zeppelin nach. Dreckiger, minimalistischer Blues paart sich mit ausufernden psychedelischen Jamsessions. Jedes Konzert ist einzigartig, denn immer entstehen neue Songs und lassen das Publikum versinken in Schall und Rauch – also Gitarre umgeschnallt und los!

NEED OF ACTIVITY
(Hardcore Rap Alternative / CZ)

NEED OF ACTIVITY spielen genau, sehr genau! Wenn Bass und Schlagzeug sich durch die Songs ackern, entsteht eine schneidend-scharfe Wand aus Tönen. Auf diesem fetten Groove sitzt die funky Gitarre, wie ein Spatz auf der Hochspannungsleitung und gibt dem ganzen Seele. Was die Tschechen hier abliefern, klingt ein bisschen nach Rage against The Machine, manchmal auch nach Primus. Ihrem Ruf nach politischer Aktion und bewusster Einmischung solltet ihr euch auf dem OBOA stellen, es wird nicht ohne Spuren bleiben!

PADLINA SZARIKA
(Punkrock / PL-Miloslaw)

Jung, verrückt und 100% DIY. So kann man das Trio aus Miloslaw beschreiben. Punkrock gewürzt mit Alternative! Die Stärke von PADLINA SZARIKA sind vor allem witzige, surrealistische und skurrile Texte vermischt mit rauem Vokal und pogo-anspornenden Klängen. Die Spontaneität der Kapelle und ihre Freude an Musikmachen sichert dabei eine ideale Atmosphäre des gemeinsamen Feierns mit dem Publikum.

REACTORY
(Thrash Metal / Berlin)

REACTORY machen da weiter, wo der Thrash-Metal nie aufgehört hat. Roh, treibend und mit viel Spielspass wird hier zum Circlepit of Death geblasen, dass es die helle Freude ist.

SAD NEUTRINO BITCHES
(Garage Punk Thrash Blues / Jena)

SAD NEUTRINO BITCHES aus Jena spielen Garagepunk mit amerikanischen Wurzeln. Als sich die Band 1999 gründete, kannten die drei Typen Bands wie The Gories, Dean Dirg oder Oblivians noch gar nicht, mit denen sie später verglichen wurden. Angry Samoans, Schleimkeim und allerlei anderes Punkrockzeugs versauten den Bitches dafür bereits die Jugend. Wer auf kurze Stop-and-Go-Punkkracher, hysterische Fistelstimmen und schnelle Musik steht, sollte an dem Abend dabei sein.

SECONDEATH
(Death Metal / Knappensee)

Wer bei SECONDEATH an die ganz frühen Deathmetalknaller á la Autopsy, Bloodless Beauty oder Benediction denkt, der schwingt das Haupthaar in die richtige Richtung. Es rumpelt, es grindet und die Growls kommen ausm Kartoffelkeller.

SONIC BOOZE MACHINE
(Metal Hardcore Downtempo / Berlin)

Die vier Berliner von SONIC BOOZE MACHINE brennen ein hochprozentiges Gemisch aus “modernen” Metal/Hardcore-Elementen mit einem kräftigen Retro-Schuss. Da man sich nicht durch irgendwelchen Szenepurismus einschränken will, soll jeder die Band selbst genauer verorten. Klar ist, dass die vier weder irgendeinem Trend hinterherlaufen, noch krampfhaft versuchen, Rock’n’Roll neu zu erfinden. Die Musik ist schlichtweg das Ergebnis der Kombination vieler verschiedener Einflüsse mit dem Anspruch von Eigenständigkeit, musikalischer Offenheit und Weiterentwicklung. Die größte Schnittmenge der individuellen Einflüsse liegt wohl im Doom, Sludge und Hardcore der letzten Jahrzehnte.

STAKEOUT
(Punkrock / Berlin)
Wer schon immer mal wissen wollte wie FunPunkPopAlternativeRock mit gelegentlichen Offbeatausflügen kombiniert mit deutschen Texten von „Träneverdrück“ bis „Häh?“ klingt, der sollte sich die vier Hagestolze von STAKEOUT zu Gemüte führen. Hier sind vier echte Halb-Profis am Werk, die eindeutig zeigen, wer der zukünftige bunte Fleck in der grauen Welt des Pop sein wird. 2003 gründet sich diese Berliner Kapelle und proklamiert ganz bescheiden „Es gibt schlimmere Bands“. Publikümmer aller Altersschichten sind so begeistert, dass sie sogar auf ihrem eigenen Schweiß ausrutschen.
Die aktuellste Ausscheidung dieses Kreativitätsoverkills trägt den Titel „GESCHENK AN DIE WELT“ und umfasst zahlreiche Liedperlen, die einen multilateralen Eindruck geben, was STAKEOUT eigentlich so macht: Nämlich kritisch, aber mit dem zwinkernden Auge des Zyklopen, auf Umstände hinweisen, die blöd sind. Das Ganze beschwingt raffiniert verpackt, so das Feuilleton und Mob gleichermaßen Zugang finden.
Wer sich das nicht mindestens einmal live anschaut ist doof.