Windspiel

buhne

Vor langer Zeit, als die Kanonen noch Kugeln schossen und Hexenmeister, Wassermänner und Kobolde noch nicht in Vergessenheit geraten waren, gab es einen Kaiser, der seine Minister nach dem letzten der Einigungskriege mit der Aufgabe betraute, ein prächtiges Fort errichten, das allen Witterungen Stand halten konnte.
Man munkelt, dass heute noch immer die Ruinen stehen mögen – und wer diese findet, soll ein prächtiges Fest vorfinden, auf dem es neben Speis und Trank, begabten Barden und allerlei Lustbarkeit auch ein besonderes Mysterium zu ergründen gilt. Denn als die Zeit rann‘ und die Menschen vom alten Glauben abfielen, schworen sich die alten Naturgötter es dem Menschen mit einer wohlwollenden List heimzuzahlen. Gefangen sollte er werden und sich der alten Geschichten und Märchen annehmen, sowie den phantasievollen Klängen der folkloristischen und klassischen Musik hingeben. Die List, die diese Götter nun nutzen ist von guter Natur, da in diesem Ort alles von solcher Schönheit und Ruhe sein wird, dass die Menschen, welche diesen geheimnisvollen Winkel zu ergründen suchen, sich nicht mehr erheben wollen. Eine schier unendliche Ruhe geht von diesem Fleckchen aus und während der Wind leise mit den Blättern der Bäume spielt, beginnen die Gedanken zu kreisen und ein jeder mag sich nun alsbald im Land der Träume wiederfinden.
Macht euch nun auf ihr tapf’ren Recken und edlen Fräulein und findet den geheimnisvollen Winkel im Fort Gorgast! Drum still und lauscht, ob der Wind nicht zarte Klänge mit sich trägt und euch zum Ort der Windspiele geleiten vermag.

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